Demokratie entsteht im Untergrund

Ein Museum im Bunker – von Jugendlichen gebaut.

Jugendkulturarbeit e.V.

DAS PROJEKT

Worum es geht

„Demokratie entsteht im Untergrund“ ist ein Projekt von Jugendkulturarbeit e.V. Jugendliche erschließen einen historischen Ort und verwandeln ihn in ein Museum zu NS-Unrecht und menschenrechtsorientierter Erinnerungskultur. Sie arbeiten auf Augenhöhe mit Historiker:innen, Kulturpädagog:innen und Handwerker:innen.

Der Eingang zum Bunker: eine Stahltür im Grünen.
Der Eingang: eine Stahltür im Grünen – dahinter liegt der Untergrund.

Warum „Untergrund“?

Der Keller und der Bunker liegen unter der Erde. Und das Wort erinnert an den Widerstand gegen die Nazis. Wir sind keine heimliche Gruppe – aber wir leisten Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

„Indem Jugendliche mitmachen, wird ihre Stimme gestärkt – und die Demokratie vor dem Vergessen geschützt.“

– aus dem Projektkonzept

Der Ort

Ein Bunker aus der NS-Zeit – heute Baudenkmal

Etwa 600 m² Beton unter der Erde in Donnerschwee: ein Luftschutzkeller und ABC-Bunker. Die Nazis haben ihn für den Zweiten Weltkrieg gebaut. Seine dicken Mauern machen Geschichte spürbar.
Jetzt öffnen wir die schweren Türen: damit Menschen sich an das Unrecht erinnern – und damit es nie wieder passiert. Jugendliche machen daraus einen Lernort für Schule und Freizeit.
Grundriss des Bunkers mit zwei Ebenen: Garten, Luftschutzkeller, Schuppen, Lüftungsraum, Lüftungsschacht und Ausgang. Historische Teile grau, neu eingebaute Teile pink.
  • HISTORISCH
  • NEU EINGEBAUT
  • AUSGANG

Die meisten Räume sind noch leer. Was hier entsteht, entscheiden die Jugendlichen.

Erinnerung · Verantwortung · Zukunft

  • Erinnerung

    Wir forschen zu NS-Unrecht in Oldenburg. Im Mittelpunkt stehen Menschen, deren Geschichten oft fehlen: osteuropäische Zwangsarbeiter:innen, Sinti:zze und Rom:nja.

  • Verantwortung

    Partizipation heißt mitbestimmen und mitmachen: Jugendliche arbeiten auf Augenhöhe mit Erwachsenen. Als Peer-Guides geben sie ihr Wissen weiter.

  • Zukunft

    Es entsteht ein Lernort, der bleibt: für Schule und Freizeit, inklusiv und barrierearm. Die Idee soll auch an anderen Orten funktionieren.

Zeitplan

Zwei Jahre im Überblick

Nov. 2026
Kick-off: öffentlicher Projektstart
Jun. 2027
Erste Ausstellungseröffnung im Museum
Feb. 2027
Klausurtagung
AUSGABEN DER UNTERGRUND-ZEITUNG#1#2#3

Der Verein

Jugendkulturarbeit e.V. – kurz: JKA

JKA gibt es seit 1995. Der Verein ist gemeinnützig: Er bezahlt Projekte für Kinder und Jugendliche – zum Beispiel Theater oder Reisen in andere Länder – und verdient daran nichts.
Seit 2009 hat JKA zwei eigene Bildungsstätten in Oldenburg. Unser Ziel: Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich bilden können – international, kulturell, politisch.

Partner:innen

Gemeinsam mit